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Mobile Internetnutzer wollen mehr Kontrolle und bessere Auswahl über das Handy
Strategiepapier für Führungskräfte
Zuletzt aktualisiert am: 19 Mai 2008
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Zusammenfassung

Mobile Internetnutzer wollen mehr Kontrolle und bessere Auswahl über das Handy

80 Prozent der Internetnutzer wünschen sich einen Service Provider, der ihnen eine größere Auswahl an Anwendungen und Services über ihre mobilen Endgeräte ermöglicht. Das ist das Ergebnis der neuen Studie "Go mobile, grow" des IBM Institute for Business Value. Untersucht wurde, inwieweit die Wünsche von Internetnutzern nach Individualität und Personalisierung im mobilen Internetmarkt Innovationen und offene Standards vorantreiben können.

In der Studie wurden weltweit knapp 700 Internetnutzer nach ihren Wünschen hinsichtlich des mobilen Internets befragt. 69 Prozent möchten Endgeräte, mit denen Anwendungen personalisiert und nach ihren Vorstellungen konfiguriert werden können.

Laut Studie wird das Internet zunehmend für Utility- und Transaktions-Services genutzt werden. So sind fast 60 Prozent der Befragten am Online-Banking übers Handy interessiert. Außerdem gehören auch E-Mail, Instant Messaging, Aktienhandel, Nachrichten- und Informationenabruf sowie Internetsurfen dazu. Immer beliebter werden auch Unterhaltungsanwendungen: 53 Prozent der Internetnutzer bevorzugen mobiles Fernsehen und 45 Prozent interessieren sich für den Musikkauf übers Handy.

Die mobilen Märkte dieser Welt interpretieren das mobile Internet auf unterschiedliche Art und Weise. In reifen Märkten wird sich laut den Beratern von IBM das mobile Internet als Ergänzung zum PC etablieren. In Entwicklungsmärkten wie Indien und China hingegen lassen die Konsumenten den ersten PC-Kauf aus und besorgen sich lieber ein mobiles Highend-Gerät, das die gleichen Services bietet.

IBM geht in ihrer Untersuchung auch auf die Herausforderungen ein, denen sich die Mobile Device Makers (MDMs) im Zeitalter des mobilen Internets gegenübersehen. So wird der Wettbewerb mit etablierten Internetmarken, die das mobile Web als potenzielle Einkommensquelle betrachten, weiter wachsen. Außerdem sind bereits bestehende Geschäftsbeziehungen und Vertriebskanäle der große Stolperstein für die MDMs. Denn sie könnten als Konkurrenzanbieter zu den Services der Netzwerkpartner betrachtet werden.

Im Rahmen der Studie hat IBM eine Reihe von Faktoren identifiziert, die MDMs darin unterstützen können, Anteile am mobilen Internetmarkt zu sichern. Entscheidend ist hier vor allem die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells, das insbesondere die Wünsche der Verbraucher kennen und beachten sollte. Zudem wird auch die Entwicklung und Beteiligung an einem standardisierten, offenen System für Endgeräte und Services weitere Innovationen hervorbringen.

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