Wenn Unternehmen bisher im eigenen Hause erbrachte IT-Dienstleistungen an unabhängige externe Dienstleister auslagern, geschieht dies aus ganz unterschiedlichen Gründen. Sie tun dies beispielsweise, um Kosten zu sparen, um Kapazitäten ohne Kapitalinvestitionen oder Neueinstellungen zu erweitern, um Zugang zu fehlendem IT-Know-how zu erhalten oder um sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren.
Gleichgültig, welche Gründe beim IT-Outsourcing überwiegen, der Wechsel von Eigenerstellung zu Fremdbezug muss sich letztendlich betriebswirtschaftlich positiv auswirken. Eine mit Unterstützung von IBM durchgeführte Studie der Universität Marburg hat nun die Auswirkungen von IT-Outsourcing auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen nachgewiesen. Beleuchtet wurden die Meßgrößen EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) und PPE (Profit Per Employee), sowie ROA (Return on Assests) und OOPE (Other Operating Expenses). Die Untersuchung hat ergeben, dass in allen vier Bereichen eine positive Veränderung bei den Unternehmen entstanden, die sich für IT-Outsourcing entschieden haben.
Der Studie liegen Informationen über IT-Outsourcingverträge im Zeitraum von 1997 bis 2006 zugrunde.
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