Tab navigation
Herausforderungen im Handel
Der Handel unterliegt – und das ist nicht neu – einem ständigen Wandel. Dieser wird sich in den nächsten Jahren verstärkt durch sich immer weiter ausbreitende, globalisierte Märkte, durch ein grösseres Informationsangebot, einen sich zusehends verschärfenden Wettbewerb und eine massiv stärkere Polarisierung innerhalb des Marktes auszeichnen.
m Schweizer Detailhandel lässt sich diese Polarisierung deutlich daran erkennen, dass die grossen Händler ihr Sortiment auf 3 Säulen abstellen. Die «Tiefpreis-Linie», die «Hochpreis-Linie» und die Linie im «mittleren Preissegment». Detailhändler welche eine 1 Säulen Strategie fahren profilieren sich entweder gezielt als Discounter, oder aber klar im «Premium-Segment». Diese Ausrichtung wird zudem durch sich teilweise deutlich unterscheidende Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Planung bis zum Verkauf in der Filiale – unterstützt.
Die Kunden hingegen orientieren sich ohne erkennbares Muster und sehr dynamisch an ihren jeweils aktuellen Bedürfnissen. So bewegen sich die Kunden für Güter des täglichen Gebrauches mit Fokus «Tiefpreis» zielbewusst beim «Discounter» oder im «Tiefpreis-Sortiment» und decken sich andererseits mit teuren Luxusartikeln beim «Fachhändler» oder im «Hochpreis-Sortiment» ein. Die Erwartungen eines Kunden an den Detailhandel sind somit sehr unterschiedlich und stetig wechselhaft. Diese Erkenntnis über die Kunden wird die Händler immer mehr dazu zwingen ihre Kunden besser zu kennen und im Bereich Kundenservice den Unterschied zur Konkurenz erkennbar zu machen. Der Kunde bleibt in Zukunft nur noch durch Mehrwert und bei gutem Service dem Detailhändler treu.
