Sony DADC Austria ist ein Universalanbieter für die Disk-Reproduktion, unter anderem auch von Blu-Rays, und alle mit dem Produktionsprozess zusammenhängenden Dienste. An der Erstellung der Blu-Ray Master sind zahlreiche Personen beteiligt, die alle mehr oder weniger gleichzeitig Zugriff auf die Daten des Films benötigen. Der rohe Kinofilm, aus dem dann die Blu-Ray erstellt wird, hat digitalisiert ungefähr ein Datenvolumen von einem Terabyte. Daher war die Handhabung der Daten bisher recht umständlich und der Zugriff auf die Daten für alle Beteiligten beschränkt. Um die Anzahl der pro Monat durchführbaren Projekte zu erhöhen, hat sich die Sony DADC Austria AG dazu entschlossen, eine zentrale Ablage zu schaffen. Als besondere Herausforderung galt hier nicht nur der benötigte Durchsatz bei der Projektabwicklung, sondern auch die Unterstützung unterschiedlichster Workstations. Zum Einsatz kommt bei Sony DADC Austria hierfür seit November ein 80 TB Network Attached Storage (NAS) auf Basis des IBM SoFS (Scale out File Service). Diese Lösung ermöglicht einen schreibenden Vorgang mit 5 mal 250 Mbyte/s, was für das erstmalige Einlesen des Films unabdingbar ist. „Ausschlaggebend war für uns der ganzheitliche Ansatz von IBM, da das gesamte Paket einfach funktionieren musste. Die Spezialisten sowie gute IBM Kontakte zu den diversen Softwareherstellern haben dieses in der Branche einmalige Projekt erst möglich gemacht“, beschreibt Wolfgang Krispler, Director Digital Works Authoring Europe bei Sony DADC, die Zusammenarbeit mit IBM. Quelle: IBM Think! 1/2009 (PDF, 3.57MB) |